5 Tipps, um das Ebola-Ansteckungsrisiko zu verringern

Expatriate-Protection.Program-Ebola / Foto: asiln

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Der Ausbruch der Ebola-Epidemie in Westafrika beschäftigt gerade die ganze Welt. Flüge werden gestrichen, Grenzen geschlossen, Militärs errichten Barrikaden, Ebola-Zentren werden eingerichtet und noch in der Erprobung befindlichen Medikamente verabreicht.

Bei der Vorstellung von Gegenmaßen sprach der Repräsentant der WHO von bis zu 20.000 möglichen Fällen. Dennoch, laut WHO ist das Risiko für Touristen und Geschäftsreisende, die die betroffenen Gebiete bereisen bzw. aus ihnen zurückkehren, gering, da es zur Ansteckung einen direkten Kontakt mit einem Infizierten geben muss.

Wir haben für Sie einige Verhaltensregeln zusammengestellt, mithilfe derer Sie die Wahrscheinlichkeit der Ansteckung mit dem Ebolavirus reduzieren können. Obwohl sogfältig recherchiert, können und wollen wir keine Garantie über die Richtigkeit und Vollständigkeit der Verhaltensvorschläge übernehmen.

1. Waschen Sie Ihre Hände regelmäßig mit Seife. Dabei ist es nicht notwendig, spezielle Desinfektionsmittel zu benutzen – normale Seife reicht aus. ABER: Achten Sie darauf, dass Sie ein sauberes Handtuch benutzen.

2. Auch wenn es Ihnen vielleicht unhöflich vorkommt, vermeiden Sie das Händeschütteln, auch wenn die Person einen gesunden Eindruck macht. In der Inkubationszeit sind meist keine sichtbaren Symptome der Krankheit zu erkennen. Die Inkubationszeit liegt zwischen zwei bis 21 Tage.

3. Sehen Sie eine kranke Person, eilen Sie ihr nicht sofort zu Hilfe! Berühren Sie sie nicht und informieren Sie die Behörden. Das Virus überträgt sich durch Körperflüssigkeiten wie Erbrochenem, Urin, Stuhl, Blut, Speichel, Tränen usw. Das gleiche gilt für Verstorbene – auch Tote sind ansteckend.

4. Verzehren Sie kein sogenanntes „bushmeat“, wie z.B. Fledermäuse oder Affen. Achten Sie darüber hinaus darauf, dass Ihr Essen immer vollständig gekocht ist.

5. Halten Sie sich über die Ausbreitung der Krankheit auf dem Laufenden. Fast täglich gibt es neue Fälle. Rechnen Sie mit starken Verzögerungen im Reiseverkehr, z.B. durch Screenings an Flughäfen bei der Ein- und Ausreise.

Unter unserer Rubrik „Aktuelles“ halten wir Sie täglich über die neuesten Entwicklungen in Sachen Ebola auf dem Laufenden.

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